ZÜNDGEBER

Medizin / Gesundheit / Pflege

Unser Motor ist die Faszination für Ihre Produkte.

Aus einer Arztfamilie stammend hat Florian Junker seit jeher einen starken Bezug zum Gesundheitswesen. Durch seinen Vater, Dr. Martin Junker, niedergelassener Arzt und langjähriger Berufs- und Verbandspolitiker, prägten ihn bereits früh die Themen im Gesundheitswesen, sowohl aus dem Alltag von Krankenhäusern als auch niedergelassenen Mediziner. Als Berater im Generationswechsel der familiären Hausärztlichen Praxis ist er sowohl mit Themen der Führung, des Fachkräftemangels, vor allem der Unterversorgung im ländlichen Raum, als auch Fragen zur Digitalisierung im Gesundheitswesens bestens vertraut.


Samuel Brangenberg ist mit seinen über 15 Jahren Erfahrung als OP-Pfleger und langjähriger Vertriebserfahrung im Bereich Medizintechnik ebenfalls ein fester Bestandteil des Kernteams. Die Welt der Krankenhäuser kennt er wie kein anderer. Hier ist vor allem die übergreifende Kommunikation von Abteilungen und Häusern eins seiner Steckenpferde.
Der Berater Jan Fockele rundet dieses Team mit all seiner Kompetenz ab. In den vergangenen über 20 Jahren betreute Fockele mit seiner Agentur Laub & Partner zahlreiche Unternehmen aus dem Bereich der Medizinalprodukte und Medizintechnik. Darunter mittelständische Unternehmen ebenso wie amerikanische Konzernze.


Wir denken, die Themen Führung, Kompetenz der Mitarbeiter, interne Kommunikation, Reputation von Krankenhäusern und Arztpraxen und somit Zufriedenheit der Patienten, die nicht nur durch die medizinische Leistung erreicht werden können, rücken immer mehr in den Fokus.
Daraus ergeben sich zahlreiche Tätigkeitsfelder, in denen wir für unsere Kunden aktiv werden.


  • Marken im Gesundheitswesen
  • Medizintechnik
  • MDR 2020 – das neue Medizin-Produkte-Gesetz
  • Regionales Gesundheitsmanagement
Marken im Gesundheitswesen

In Krankenhäusern und Praxen hat ein Paradigmenwechsel stattgefunden. Stand früher die reine Erbringung einer Gesundheitsdienstleistung im Vordergrund, sind die Unternehmen und Leistungserbringer heutzutage gezwungen, wirtschaftlich zu handeln und in Budgets zu denken. Darauf müssen alle Gesundheitsunternehmen reagieren. Oftmals mit fatalen Folgen für die Bewertung durch die Patienten, die sich durch diesen Kostendruck nicht optimal versorgt fühlen. Unter diesen Bedingungen ist es demnach schwierig, eine qualitativ hochwertige und kundennahe Leistung zu erbringen, die von den Kunden wertgeschätzt wird.

Zusätzlich beschäftigen sich Unternehmen im Gesundheitswesen mit dem permanent steigenden Bedarf an Fachpersonal. Es fehlt überall an qualifiziertem Personal. Bundesweit tobt der Kampf um die besten Fachkräfte. Es kommt für die Unternehmen darauf an, die Besten zu bekommen und zu halten – bei sinkenden Budgets!

Und selbst, wenn das beides gelingt, stellen wir in unserer Beratungspraxis immer wieder fest: die meisten Mitarbeiter kommen wegen der Marke und wegen des Unternehmens, gehen aber wegen den Führungskräften.

Somit ergibt sich ein weiteres Minenfeld für die Unternehmen im Gesundheitswesen: Gute Mitarbeiter wollen geführt werden und Teil einer großartigen Markengeschichte werden. Personalführung oder etwa Marketing sind jedoch Qualifikationen, die bisher in der Ausbildung im Gesundheitswesen keine Rolle gespielt haben. Daher ist die Bindung von gutem Personal mindestens genauso schwer, wie es überhaupt zu finden.

Es werden also langfristig nur die Unternehmen überleben, die bei steigendem Preisdruck, eine stabile und gute Qualität bieten, mit gutem Personal, das engagiert und qualifiziert die „Kunden“ betreut und sich mit dem Unternehmen bzw. der Marke identifiziert.

ZÜNDGEBER berät und unterstützt Krankenhäuser und Praxen. Es gilt, zum Wohle der Patienten Prozesse zu optimieren und attraktive Strukturen zu schaffen.

Nehmen Sie sich die Zeit und den Mut zum Querdenken. Verlassen Sie Ihre Komfort-Zone und ändern Sie Ihre Perspektive. ZÜNDGEBER unterstützt Sie mit Analysen und Kommunikationskonzepten, um sich einmal vom Tunnelblick und der Betriebsblindheit zu befreien.

Sie sind daran interessiert Ihre Marke im Gesundheitswesen zu schärfen und sich fit zu machen für den Wettbewerb? ZÜNDGEBER hat Erfahrungen im Gesundheitswesen und Sozialbereich und wendet diese gern für Sie an.


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Medizintechnik

Kostendruck einerseits und starker Wettbewerb erschweren es vielen mittelständischen Unternehmen, im Gesundheitswesen Fuß zu fassen bzw. großen Wettbewerbern etwas entgegenzusetzen. Gerade die flexiblen und wendigen Unternehmen „Made in Germany“ sind es jedoch, die qualifizierte Antworten auf viele Fragen des medizinischen Alltags haben. Wir unterstützen Sie bei der Kommunikation Ihrer medizinischen Produktlösung in die Fachmedien hinein, und unterstützen und re- bzw. organisieren Ihren Vertrieb.

Sie suchen einen Partner, der Ihnen dabei hilft? Dann nehmen Sie mit uns Kontakt auf.


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MDR 2020 – das neue Medizin-Produkte-Gesetz

Kaum eine Branche muss sich mit so vielen Normen, Regularien und Gesetzen auseinandersetzen, wie die Hersteller und Vertriebe von Medizinprodukten. Es gilt, die Europäischen Gesetzte in nationales Recht und innerhalb der deutschen Gesetze zu berücksichtigen. Für den Bereich der Medizinprodukte sind vor allem drei Richtlinien (Direktiven) erwähnenswert.

  • Richtlinie 93/42 die sogenannte Medical Device Directive kurz MDD ist für allgemeine Medizinprodukte zuständig.
  • Richtlinie 98/79 kümmert sich um die In-vitro-Diagnostik, kurz IVD und
  • Richtlinie 90/385 regelt aktive implantierbare Geräte, kurz die AIMD.

Der deutsche Gesetzgeber hat diese Direktiven im Medizinproduktegesetz (MPG) und ergänzende Verordnungen wie die Medizinprodukte-Betreiberverordnung (MPBetreibV) geregelt.

Seit dem 25.05.2017 hat die EU eine neue Medical Device Regulation (MDR) erlassen, welche mit einer dreijährigen Übergangsfrist die MDD ablöst. Heißt: Diese MDR gilt bereits seit 2017 und mit Ablauf der Übergangsfrist im Jahre 2020 sind alle alten Regelungen obsolet.

Der Umfang der MDR hat sich deutlich vergrößert. Vor allem in folgenden Bereichen ist es zu wesentliche Änderungen gekommen:

  • Die Anforderungen an die Zertifizierung von Medizinprodukten sind deutlich gestiegen.
  • Hierbei vor allem im Bereich der klinischen Bewertungen und der klinischen Nachbeobachtung.
  • Ebenfalls wurde die Marktüberwachung (PMS – „Post-Market Surveillance“) präzise geregelt. PMS Pläne sind zu erstellen und je nach Klassifizierung sind PMS-Berichte zu verfassen und nebst weiteren Informationen bei den Behörden (im EUDAMED) zu speichern.
  • Die Regeln der Klassifizierungen wurden verschärft. Einhergehend müssen die benannten Stellen bei Hochrisiko-Produkten der Klasse IIb und III sogenannte Expert Panels mit einbeziehen.
  • Ebenfalls wurden die Anforderungen an die technischen Dokumentationen und grundlegenden Sicherheits- und Leistungsmerkmalen erhöht.
  • Die Kennzeichnungspflicht von Medizinprodukten muss zukünftig über eine eindeutige ID (Unique Device Identification UDI) erfolgen und im Markt nachverfolgt werden können.
  • Verantwortungen werden neu zugewiesen. So ist zukünftig der Inverkehrbringer für den Nachweis aller technischen Dokumentationen zuständig. Dies trifft auch auf zugekaufte Produkte Dritter zu. Lieferantenstrukturen und die Kommunikationen mit ihnen muss also neu bedacht werden.

Ab Mai 2020 gilt das Gesetz mit allen Änderungen und neuen Anforderungen.

Was heißt das für betroffene Unternehmen?

  • Organisationsstrukturen müssen angepasst und neue Funktionen ins Organigramm eingefügt werden
  • Dokumentationen müssen geprüft und ggf. überarbeitet werden
  • Fertigungsprozesse müssen geprüft und ggf. angepasst werden
  • Kommunikationsmaßnahmen müssen geprüft und ggf. angepasst werden
  • Der Vertrieb der Produkte muss geprüft und ggf. angepasst werden

ZÜNDGEBER bietet Unterstützung bei der Analyse und Bearbeitung der Themenbereiche an. Einige Berater verfügen sogar über die Zulassung als zertifizierte Medizinprodukte-Berater und können aktiv unterstützen.

Stellen Sie sich auch diese Fragen? Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen!


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Regionales Gesundheitsmanagement

Jeder kennt es oder hat es am eigenen Leibe gespürt: die gesundheitliche Unterversorgung wächst, vor allem im ländlichen Raum, geprägt durch den Fachkräftemangel. Vielfach muss der Patient lange Wartezeiten oder Wegstrecken in Kauf nehmen, um die geeignete Behandlung zu erhalten, die notwendig wäre.

Sie stellen sich die Frage: Was können wir tun, um Mediziner, Pflegekräfte oder weitere Heilberufe in Ihre Region zu holen und dauerhaft zu halten? Wir helfen Ihnen, die individuellen Möglichkeiten Ihrer Region auszuarbeiten und zu fördern. Hierbei geht es weniger darum, Ihr Image als Region in kreativen Marketingbotschaften zu formulieren. Vielmehr muss die Zusammenarbeit der einzelnen medizinischen Institutionen aufgebaut, kollegiale Absprachen und die Unterstützung der Akteure vor Ort analysiert und in eine zielgerichtete Kommunikation umgewandelt werden!


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